17. und 24. März 2018: Öffentliche Führungen

Anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 12. bis 25. März 2018 beteiligen sich die Einrichtungen der Museen Treptow-Köpenick mit folgenden Veranstaltungen:

17. März 2018 um 17:00 Uhr: Öffentliche Führung durch die Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche

24. März 2018 um 16:00 Uhr: Öffentliche Führung durch die Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche

Die Führungen sind kostenfrei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Siehe Pressemitteilung des Bezirksamtes Treptow-Köpenick von Berlin.

30. Juni 2017: Vortrag "Die 'Köpenicker Blutwoche'"

Einen Höhepunkt des frühen SA-Terrors in Berlin stellte die "Köpenicker Blutwoche" im Juni 1933 dar. Hunderte SA-Männer verschleppten und folterten bis zu 500 politisch Missliebige und Juden, mindestens 24 Menschen starben. Anlass für die gezielten Verhaftungen gab das reichsweite Verbot des Deutschnationalen Kampfrings und der SPD. Ein SPD-Mitglied schoss in Notwehr drei SA-Männer nieder, worauf die Gewalt eskalierte. Joseph Goebbels, der als Berliner Gauleiter den Terror in der Reichshauptstadt maßgeblich mitgestaltet hatte, inszenierte die Parteisoldaten zu „Blutzeugen“ der NS-Bewegung. Der Vortrag verortet die Ereignisse im überregionalen Kontext der NS-Machteroberung 1933 und zeigt, wie flexibel die Aushandlungsprozesse und Kooperationen zwischen Staat und Partei waren. Zugleich wirkte die Juni-Aktion 1933 als Experimentierfeld für die Entstehung der Gewalt im Nationalsozialismus. Die NS-Führung war nahezu überrascht, wie weit sie mit Folter und Mord gehen konnte, ohne dass sich ihr Polizei, Justiz und Gesellschaft in den Weg stellten. Ganz im Gegenteil liegt die Bedeutung der „Köpenicker Blutwoche“ gerade im totalen Versagen der Zivilgesellschaft.

Vortrag von Stefan Hördler, Leiter der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora und Kurator der 2013 eröffneten Dauerausstellung in der Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche.

30. Juni 2017 | 19 Uhr

VHS, 12437 Berlin, Baumschulenstraße 79-81, Vortragsraum 110

Eintritt: 3,00 EUR

Nähere Informationen finden sich auf berlin.de.

Eine Veranstaltung der Volkshochschule Treptow-Köpenick.

Entsprechend § 6 Abs. 1 VersG sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Versammlung ausgeschlossen.

 

21. Juni 2017: Gedenkveranstaltung für die Opfer der „Köpenicker Blutwoche“

Anlässlich des 84. Jahrestages der Köpenicker Blutwoche am 21.Juni 2017 laden die Museen Treptow-Köpenick und die Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche zu einer Gedenkveranstaltung ein.

 

Im Juni 1933 begannen die Nationalsozialisten in Köpenick mit einer ihrer ersten großangelegten Terroraktionen gegen politisch Andersdenkende. Während der Ereignisse der „Köpenicker Blutwoche“ Ende Juni 1933 verschleppten und folterten mehrere hundert SA-Männer bis zu 500 politisch Missliebige, Jüdinnen und Juden, mindestens 23 Menschen starben.

 

Mit einem würdigen musikalischen Rahmenprogramm und Gedichten von Stefan Heym wollen wir der Opfer der „Köpenicker Blutwoche“ gedenken.

 

Aus diesem Anlass laden wir Sie am 21. Juni 2017 um 19:30 Uhr in die Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche in der Puchanstraße 12, in 12555 Berlin-Köpenick ein.

 

Die Abendveranstaltung wird um 19:30 Uhr mit einer Begrüßung durch die Bezirksstadträtin Cornelia Flader und durch die Leiterin des Fachbereichs Kultur und Museum Treptow-Köpenick Annette Indetzki eröffnet.

Der Musiker Dmitry Sokolov wird auf dem Cello einige Stücke von Bach spielen und in einer Lesung werden Gedichte von Stefan Heym von Martin Claus vorgetragen.

 

Von 10.00 Uhr bis 18:00 Uhr können Sie die Gedenkstätte im Gebäude des ehemaligen Gefängnisses in der Puchanstraße 12 besichtigen.

Um 17 Uhr bieten wir eine Führung durch die interessante Ausstellung an.

 

Eine Veranstaltung [PDF] der Museen Treptow-Köpenick und der Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche.

 

Außerdem lädt die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) zu einer Gedenkveranstaltung um 17 Uhr auf dem Platz des 23. April ein.

 

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13. Mai 2017: Schöneweide - vom Kaiserreich bis zur NS-Zeit. Eine Fahrradtour (Kopie 1)

Kooperation mit dem Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

Per Fahrrad wird ein Stück Ortsgeschichte von Schöneweide erkundet, neben den o.g. Stationen führt die Fahrradtour zusätzlich zu Stationen, wie der Batteriefabrik, dem Wirtshaus „Neptunshain“, der jüdischen Synagoge Köpenick, der Gedenkstätte „Köpenicker Blutwoche“, dem Waldfriedhof Oberschöneweide, der Villa Rathenau und anderen.

 

Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Bringen Sie bitte Ihr Fahrrad mit!

 

Treffpunkt: Britzer Str. 5, 12439 Berlin

TK-1104-F

Eva Kuby, Sa 14.00 bis 17.00 Uhr, 13.5.17, entgeltfrei, 4 UE, 7-12 Plätze

 

Für die Teilnehmer*innen der von der VHS Treptow-Köpenick organisierten Fahrradtour „Schöneweide –vom Kaiserreich bis zur NS-Zeit“ und alle anderen Besucher*innen bieten wir eine Sonderöffnung  in der Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche am Samstag, 13. Mai 2017 von 14:00 bis 17:00 an. AUSGEBUCHT: Eine Anmeldung für die Fahrradtour ist leider nicht mehr möglich.

 

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21. Juni 2015: Fahrradtour zu Orten der Köpenicker Blutwoche

 

Am 21. Juni 2015 lädt Bezirksstadtrat für Weiterbildung, Schule, Kultur und Sport, Michael Vogel, zur Rundfahrt zu Orten der Köpenicker Blutwoche ein.

Die Köpenicker Blutwoche war eine Verhaftungs-, Folter- und Mordaktion der SA, die sich gegen Zivilisten richtete und im Juni 1933 stattfand. 500 Sozialdemokraten, Kommunisten, Gewerkschafter und Juden wurden gefangen genommen, mindestens 24 von ihnen starben.

Die Rundfahrt führt zu Orten der Verbrechen, zu Wohnorten der Opfer, zu Orten der Verschleppung, Gedenkorten und -tafeln. Die Tour endet in der Gedenkstätte „Köpenicker Blutwoche“. Die Tour ist entgeltfrei.

 

21. Juni 2015 | 14 Uhr

 

Treffpunkt am S-Bahnhof Köpenick/ Ausgang Mahlsdorferstraße

Weitere Informationen: www.vhs-treptow-koepenick.de sowie www.berlin.de/ba-treptow-koepenick

 

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http://www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/aktuelles/pressemitteilungen/2015/pressemitteilung.327443.php

14. März 2015: Einladung zur Vorstellung des Audio-Rundgangs „(Ton-)Spuren der Gewalt. Ein Audiowalk zur 'Köpenicker Blutwoche' 1933“

Einen Höhepunkt des frühen NS-Terrors in Berlin stellte die „Köpenicker Blutwoche“ Ende Juni 1933 dar. Mehrere hundert SA-Männer verschleppten und folterten bis zu 500 politisch Missliebige und Juden, mindestens 24 Menschen starben. Sozialdemokraten, Kommunisten, Gewerkschafter und Juden erlitten im ehemaligen Amtsgerichtsgefängnis und in den Sturmlokalen unglaubliche Qualen und Demütigungen.

Ein Audiowalk erzählt nun die Geschichte(n) der Opfer und ihrer Familien und bringt uns zu ihren ehemaligen Wohnorten, aber auch an die Orte der Taten und Täter. Mit einem internetfähigen Smartphone und ein wenig Zeit können Interessierte einen Spaziergang durch die Siedlung Elsengrund und die Köpenicker Bahnhofstraße bis hin zum Platz des 23. April machen und gleichzeitig eine Reise durch die Geschichte unternehmen.

Einführungsvortrag Dr. Irene von Götz | Historikerin

Vorstellung des Audiowalks Yves Müller & Marianne Graumann

Anschließend Empfang und die Möglichkeit zum gemeinsamen Spaziergang und Anhören der „Hörblasen“.

Da vor Ort Tablets und Kopfhörer nicht in ausreichender Zahl vorhanden sind, wird darum gebeten, eigene Smartphones zu nutzen. Der vorherige Download der App „radio aporee“ (aporee.org) wird empfohlen.

14. März 2015 | 16 Uhr

Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche | Puchanstraße 12 | 12555 Berlin

Anfahrt: S-Bahnhof Köpenick, Ausgang Elcknerplatz/Borgmannstraße | Tram: 60, 61 | Bus: X69

Gelände und Gedenkstätte sind nicht barrierefreiRückfragen über: mueller(at)gedenkstaette-koepenicker-blutwoche.org

Veranstaltungseinladung zum Download als [PDF].

Ein Projekt der Werkstatt für Bildung und Begegnung in Berlin e.V. in Kooperation mit past[at]present. Geschichte im Format GbR und gefördert durch Lokaler Aktionsplan Treptow-Köpenick im Rahmen des Bundesprogramms „Toleranz fördern-Kompetenz stärken“ beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Bezirksamt Treptow-Köpenick, Fachbereich Museum, statt.

V.i.S.d.P.: S. Thron, Wilhelminenhofstraße 42b, 12459 Berlin

21. Juni 2014: Vorstellung des gedenkstättenpädagogischen Programms

Begleitend zur Dauerausstellung ist ein gedenkstättenpädagogisches Programm entwickelt worden, das sich vor allem an Schülerinnen und Schüler wendet. Die Materialien sollen dazu beitragen, die Ereignisse der "Köpenicker Blutwoche" zielgruppengerecht zu vermitteln und die Auseinandersetzung mit dieser Thematik zu fördern.

Zur diesjährigen Veranstaltung werden die pädagogischen Materialien der Öffentlichkeit vorgestellt.

                                     

Einführungsvortrag Yves Müller, M.A.

 

21. Juni 2014 | 11 Uhr

Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche | Puchanstraße 12 | 12555 Berlin

 

Um 10 Uhr findet am Platz des 23. April die Gedenkveranstaltung des VVN-BdA Köpenick e.V. statt.

 

Das Einladungsschreiben des zuständigen Stadtrats Michael Vogel finden Sie hier zum Download [PDF].

 

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21. Juni 2013: Ausstellungseröffnung

Einladung

zur Ausstellungseröffnung in der Gedenkstätte „Köpenicker Blutwoche“

 

Ort: Puchanstraße 12, 12555 Berlin

Zeit: Freitag, 21. Juni 2013, 11.00 Uhr

 

Einen Höhepunkt des SA-Terrors in Berlin nach der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 stellte die „Köpenicker Blutwoche“ dar. Zwischen dem 21. und dem 26. Juni 1933 verschleppte und misshandelte die Berliner und Köpenicker SA mehrere hundert Personen, mindestens 23 von ihnen starben. Das Köpenicker Amtsgerichtsgefängnis diente als Koordinationsstelle der Verhaftungen und als Folterstätte.

 

Anlässlich des 80. Jahrestages wird am 21. Juni 2013 um 11.00 Uhr die neue Dauerausstellung in der Gedenkstätte “Köpenicker Blutwoche“ im ehemaligen Amtsgerichtsgefängnis eröffnet. Sie ist das Ergebnis eines Ausstellungs- und Forschungsprojekts des Bezirks Berlin Treptow-Köpenick im Rahmen des Themenjahres „Zerstörte Vielfalt. Berlin 1933 – 1938 – 1945“.

 

Begrüßung:

Oliver Igel, Bezirksbürgermeister Berlin Treptow-Köpenick

 

Ansprachen:

Sigmar Gabriel, SPD-Parteivorsitzender und Mitglied des Deutschen Bundestages
Dr. Gregor Gysi, Fraktionsvorsitzender Die Linke im Deutschen Bundestag

 

Einführung in die Ausstellung und den Forschungsband:

Dr. Stefan Hördler, Deutsches Historisches lnstitut Washington, DC

 

Moderation:

Annette Indetzki, Amtsleiterin Weiterbildung und Kultur

 

Anschließend kann die Ausstellung besichtigt werden.

 

Um Anmeldung unter 030 | 9029733-50 oder maria.stephan(at)ba-tk.berlin.de wird gebeten.

 

Siegfried Stock | Vorsteher der BVV Treptow-Köpenick

Oliver Igel | Bezirksbürgermeister Treptow-Köpenick

Svend Simdorn | Bezirksstadtrat für Bildung, Schule, Kultur und Sport

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